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Berliner Abendblatt

(Tempelhof, 7. Februar 2007)

Ade Tagesmutter!

Nach 15 Jahren Kinderbetreuung geht die Lichtenraderin Brigitte Steppuhn jetzt in den verdienten Ruhestand. 

Die Lichtenrader Ortsteilsprecherin Vera Mildt verabschiedet die Tagesmutter Brigitte Steppuhn mit einem Dankeschön-Blumenstrauß

Lichtenrade.  Einmal muss ja schließlich Schluss sein: Mit einem großen Ausverkauf ihrer Spielsachen und Kindermöbel beendete jetzt Brigitte Steppuhn ihre Laufbahn als Tagesmutter in Lichtenrade - und zwar nach 15 Jahren. 37 Mädchen und Jungen hat sie im Laufe dieser Zeit betreut, hat mit ihnen gespielt, sie gefüttert, in den Schlaf gesungen - und bei ihren ersten Schritten zum Größerwerden begleitet.

    "An meiner Arbeit hat mir besonders die Vielfalt gefallen", blickt Brigitte Steppuhn zurück. "Jedes Kind war anders, hatte eine eigene kleine Persönlichkeit, verschiedene Fähig- und Fertigkeiten, musste unterschiedlich gefördert werden. So war kein Tag, wie der andere."

    Brigitte Steppuhns Traumberuf war eigentlich der einer Erzieherin. Nach einem Umweg über Ausbildung und Tätigkeit als Reisekauffrau und Wirtschaftskorrespondentin erfüllte sie sich 1991 schließlich doch noch den Wunsch, Kinder zu betreuen.

    "Diesen Wechsel habe ich nie bereut", sagt sie heute. Als besonders hilfreich habe sie stets die Zusammenarbeit, den Austausch und die regelmäßigen Arbeitstreffen mit den anderen 25 Tagesmüttern aus Lichtenrade empfunden. An die ungewohnte Stille im Haus hat sie sich erst langsam gewöhnt, inzwischen nutzt sie die gewonnene Freizeit für ihre Hobbies und plant viele Reisen.

Berliner Abendblatt

(Tempelhof, 7. Februar 2007 / Seite 2)

Lichtenrader - Tagesmütter